TIPS & TRICKS

 

 

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“Since the mid-fifties when I was a child and spent the summer months on Achill Island, I was very impressed with the cillín in Dookinella on top of the cliffs. This was the only one we knew of at that time. I remember, new graves appeared there until the end of the fifties and probably even until the beginning of the sixties. I never forgot about it and when I was older I worked on an artistic project about the cillíní on Achill Island and the Currane Peninsula. I have also written poems directly addressing this theme.

The phrase “children’s burial ground” refers to an unconsecrated place used primarily, though not exclusively, for the burial of unbaptised children. Unbaptised babies could not be buried in consecrated ground so they were buried between sunset and sunrise outside the walls of the graveyard or in a disused graveyard, a cillín or a ringfort. The church stated that these children could not enter heaven but that they would remain in Limbo forever and that they would never be able to meet their parents again. Local folklore relates that adults, particularly unknown foreigners such as sailors washed ashore, strangers to the community and those who died by suicide, were also sometimes interred in these burial grounds.

Frequently the locations chosen were abandoned Early Christian church sites or ringforts, but children were also buried in places such as haggards and fields, beside boundary fences and crossroads, under lone bushes, in the clefts of cliffs, on the seashore or outside a graveyard wall. Children’s burial grounds are frequently located within a pre-existing early ecclesiastical site or ringfort. Those sites which are not associated with an older monument are usually marked now by little more than an area of uncultivated stony ground, often raised above the general surroundings. To this day I have come to know of 22 cillíní on Achill and the Currane Peninsula. Just a few are marked with a little monument or a cross.
In my paintings I want to make visible the invisible, the things behind it, the unwritten but never forgotten history of these children.
My work is an epitaph for the children of Achill Island and for all of Ireland.”
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“Cillíní oder Kindergrabstätte

Seit Mitte der fünfziger Jahre, als ich ein Kind war und die Sommermonate auf Achill Island verbrachte, war ich sehr beeindruckt von der Cillín in Dookinella auf den Klippen. Diese Stätte war die einzige, von der wir damals wussten. Ich erinnere mich, dass dort bis Ende der fünfziger Jahre und wahrscheinlich sogar bis Anfang der sechziger Jahre neue Gräber erschienen. Ich habe es nie vergessen und als ich älter wurde, arbeitete ich an einem künstlerischen Projekt über die Cillíní auf Achill Island und der Currane Peninsula. Ich schrieb auch Gedichte, die sich direkt mit diesem Thema befassten.
Der Ausdruck “Kindergrabstätte” bezieht sich auf einen nicht geweihten Ort, der hauptsächlich, wenn auch nicht ausschließlich, für die Beerdigung ungetaufter Kinder verwendet wird. Ungetaufte Kleinkinder konnten nicht auf geweihtem Boden begraben werden, so dass sie zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang außerhalb der Friedhofsmauern oder auf einem stillgelegten Friedhof, einer Cillín oder einem Ringfort begraben wurden. Die Kirche erklärte, dass diese Kinder nicht in den Himmel kommen könnten, sondern dass sie für immer in der Schwebe bleiben würden und dass sie ihre Eltern nie wieder treffen könnten. Örtliche Folklore berichtet, dass Erwachsene, insbesondere unbekannte Ausländer wie an Land gespülte Seeleute, Fremde der Gemeinde und diejenigen, die durch Selbstmord starben, manchmal auch in diesen Grabstätten beigesetzt wurden.
Ausgewählte Orte für diese Stätten waren häufig verlassene, frühchristliche Kirchen oder Ringfestungen, jedoch wurden Kinder auch an Orten wie Lagerplätzen und Feldern neben Grenzzäunen und Kreuzungen, unter einsamen Büschen, in Klippenspalten, an der Küste oder außerhalb einer Friedhofsmauer beigesetzt. Kindergräber befinden sich häufig an einem bereits existierenden frühkirchlichen Ort oder Ringfort. Die Orte, die nicht mit einem älteren Denkmal in Verbindung gebracht werden, sind heute normalerweise nur noch erkennbar durch ihren unkultivierten steinigen Boden, der oft über der allgemeinen Umgebung ragt. Bis heute habe ich 22 cillíní auf Achill und der Currane-Halbinsel entdeckt. Nur wenige sind mit einem kleinen Denkmal oder einem Kreuz markiert.
In meinen Gemälden möchte ich das Unsichtbare, die Dinge dahinter, die ungeschriebene, aber nie vergessene Geschichte dieser Kinder sichtbar machen.
Meine Arbeit ist ein Epitaph für die Kinder von Achill Island und für ganz Irland.”
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Happy Easter Holidays:

Hot Cross Buns

Helen Kreuz & Frank McLynn

Der Kinderreim geht so:

Hot cross buns, hot cross buns, One ha’penny, two ha’penny, hot cross buns!

If you have no daughters, give them to your sons,

One ha’penny, two ha’penny, hot cross buns!

In Irland, Großbritannien und auch in ferneren Gefilden wie Neuseeland, Australien, Kanada und Indien werden Hot Cross Buns jeden Karfreitag in christlichen Gemeinden gegessen. Sie symbolisieren diesen wichtigen Tag im christlichen Glauben, an dem Jesus gekreuzigt wurde. Jedes Brötchen ist mit einem Kreuz aus dünnem Teig verziert, das das Kreuz darstellt, an dem Christus starb. Die Gewürze in den Hot Cross Buns sollen die Gewürze darstellen, mit denen Christus nach seinem Tod einbalsamiert wurde.

Ein alter Glaube besagt, dass Hot Cross Buns, die am Karfreitag gebacken werden, bis ins folgende Jahr nicht schimmeln werden. Nach einem weiteren Brauch wurde immer ein Stück eines am Karfreitag gebackenen Brötchen aufbewahrt; bei Krankheit in der Familie nächsten Jahr wurde ein Stückchen davon abgebrochen und dem Kranken gegeben. Diese Brötchen wurden als hochheilig betrachtet und man sagte ihnen die Fähigkeit nach, alle Übel zu heilen, bis hin zu den schlimmsten Krankheiten.

Hot Cross Buns sind untrennbar mit Ostern und dem Christentum verbunden. Aber in Wirklichkeit haben sie wahrscheinlich vorchristliche Ursprünge. „Kreuzbrötchen” wurden zu Ehren von Eostre gebacken, einer germanischen Göttin der Fruchtbarkeit, nach der die Osterzeit benannt sein soll. Eostre war eine üppige blonde Jungfrau, die immer von kleinen Vögeln, Hasen und anderen Jungtieren sowie Frühlingsblumen umgeben dargestellt wurde. Zur Feier dieser Göttin wurden zum Frühlingsfest Kreuzbrötchen gebacken. Das geviertelte Kreuzmuster auf jedem Brötchen sollten die vier Mondphasen darstellen, während das Kreuz selbst die Wiedergeburt nach dem Winter symbolisierte.

Rezept

200 ml Milch, plus ein paar EL für die Glasur

Samen aus 3 Kardamomschoten, zerdrückt

1 Zimtstange

2 Nelken

¼ Teelöffel geriebene Muskatnuss

Prise Safran

20 g frische Hefe

50 g Zucker, plus extra zum Glasieren

450 g backstarkes Weißmehl

100 g Butter

½ Teelöffel Salz

½ Teelöffel gemahlener Ingwer

3 Eier

150 g Korinthen (wenn Sie keine Korinthen mögen, lassen Sie sie weg)

50 g Zitronat/Orangeat oder Trockenfrüchte (z. B. Aprikosen)

3 Esslöffel Mehl

  1. 200 ml Milch zusammen mit den ganzen Gewürzen, Muskat und Safran in einem Topf zum Kochen bringen, dann die Hitze abschalten und 1 Stunde lang ziehen lassen. Wieder leicht erwärmen und durch ein feines Sieb gießen. Milch mit der Hefe und 1 TL Zucker verrühren.
  2. Das backstarke Mehl in eine große Rührschüssel kippen und die Butter in kleinen Flocken darüber schneiden. Mit den Fingerspitzen oder in einer Küchenmaschine gut zerbröseln, dann den restlichen Zucker, das Salz und den Ingwer hinzufügen. 2 Eier verquirlen.
  3. In der Mitte eine Vertiefung machen und die verquirlten Eier und die Hefemilch unterrühren, bis ein weicher Teig entsteht – er darf keinesfalls trocken oder zäh aussehen. Kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist, dann eine weitere große Schüssel leicht einfetten und den Teig hineingeben. Mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis er seine Größe verdoppelt hat – das wird wahrscheinlich ein paar Stunden dauern.
  4. Teig auf eine leicht gefettete Arbeitsfläche kippen und etwa eine Minute lang kneten, dann flach drücken und das Backobst und Zitronat darauf verteilen. Erneut durchkneten, um das Obst gleichmäßig zu verteilen, dann in 16 gleich große Stücke teilen und diese zu glatten Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und oben ein Kreuz einritzen, dann abdecken und an einem warmen Ort nochmals gehen lassen, bis sich die Größe verdoppelt hat.
  5. Backofen auf 200°C vorheizen und das restliche Ei mit etwas Milch aufschlagen. Mehl mit einer Prise Salz verrühren und mit kaltem Wasser zu einem glatten, dickflüssigen Teig vermischen. Die Oberseite jedes Brötchens mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und mit einem Spritzbeutel oder Teelöffel ein dickes Kreuz auf die Oberseite jedes Brötchens streichen. Brötchen in den Ofen schieben und ca. 25 Minuten backen bis sie goldgelb sind.
  6. In der Zwischenzeit 1 EL Zucker mit 1 EL kochendem Wasser verrühren. Wenn die Brötchen aus dem Ofen kommen, sie damit bepinseln und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Durchschneiden und mit viel Butter servieren!

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The children’s rhyme goes like this:

Hot Cross Buns, Hot Cross Buns, One ha’penny, Two ha’penny, Hot Cross Buns!

If you have no daughters, Give them to your sons,

One ha’penny, Two ha’penny, Hot Cross Buns

In Ireland, UK and as far abroad as New Zealand, Australia, Canada and India, Hot Cross Buns are eaten every Good Friday in Christian communities. They are symbolic of this significant day in Christian faith, when Jesus was crucified. Each bun is decorated with a cross made from flour paste, which represents the cross on which Christ died. The spices in hot cross buns are said to represent the spices which were used to embalm Christ after his death.

One old belief says that if you bake your Hot Cross Buns on Good Friday, they won’t go mouldy during the following year. Another tradition states that a hot cross bun was always kept from the batch baked on Good Friday, in case anyone in the family became ill during the next year. A small piece of the bun would be broken off to feed to the patient. These buns had extremely holy connotations and were believed to be able to cure all ills, including the most dreadful diseases.

Hot Cross Buns are inextricably linked to Easter and to Christianity. But in reality, they probably have pre-Christian origins. ‘Cross Buns’ were baked to celebrate Eostre, a Germanic Goddess of Fertility, after which the season of Easter is said to be named. Eostre was a voluptuous blonde maiden, always depicted surrounded by little birds, bunnies and other baby animals, as well as spring flowers. Cross Buns were baked for the spring festival to celebrate this Goddess. The four quarters of the cross on top of each bun were said to represent the phases of the moon, while the cross itself symbolised rebirth after winter.

Recipe

200ml milk, plus a little more for glazing

3 cardamom pods, bruised

1 cinnamon stick

2 cloves

¼ tsp grated nutmeg

Pinch of saffron

20g fresh yeast

50g golden caster sugar, plus extra to glaze

450g strong white flour

100g butter

½ tsp salt

½ tsp ground ginger

3 eggs

150g currants (if you don’t like currants  leave them out)

50g mixed peel or dried fruit (apricots)

3 tbsp plain flour

  1. Heat 200ml milk gently in a pan along with the cardamom, cinnamon, cloves, nutmeg and saffron until just boiling, and then turn off the heat and leave to infuse for 1 hour. Bring back up to medium temperature and then mix the strained milk with the yeast and 1 tsp sugar.
  2. Tip the flour into a large mixing bowl and grate over the butter. Rub in with your fingertips, or in a food mixer, until well mixed, and then add the rest of the sugar and the salt and ginger. Beat together 2 of the eggs.
  3. Make a well in the middle, and add the beaten eggs and the yeast mixture. Stir in, adding enough milk to make a soft dough – it shouldn’t look at all dry or tough. Knead until smooth and elastic, then lightly grease another bowl, and put the dough into it. Cover and leave in a warm place until it has doubled in size – this will probably take a couple of hours.
  4. Tip it out on to a lightly greased work surface and knead for a minute or so, then flatten it out and scatter over the fruit and peel. Knead again to spread the fruit around evenly, then divide into 16 equal pieces and roll these into bun shapes. Put on lined baking trays and score a cross into the top of each, then cover and put in a warm place to prove until doubled in size.
  5. Pre-heat the oven to 200C and beat together the last egg with a little milk. Mix the plain flour with a pinch of salt and enough cold water to make a stiff paste. Paint the top of each bun with egg wash, and then, using a piping bag or teaspoon, draw a thick cross on the top of each. Put into the oven and bake for about 25 minutes until golden.
  6. Meanwhile, mix 1 tbsp caster sugar with 1 tbsp boiling water. When the buns come out of the oven, brush them with this before transferring to a rack to cool. Eat with lots of butter.

Split in two and serve with lots of butter!